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Theater | EIN LAND IN EUROPA

Eine Fabel fürs Theater über ein Europa von gestern und heute.
„Wie oft muss eine bestimmte Hoffnung (z.B. eine politische) sich nicht erfüllen, damit Sie die betroffene Hoffnung aufgeben, und gelingt Ihnen dies, ohne sich sofort eine andere Hoffnung zu machen?

Es lebte einst ein junger Mann, den man für einen Juden hielt. Zu erzählen wäre sein täglicher Umgang mit denen, die in ihm den Juden sahen: das fertige Bildnis, das ihn überall erwartete. Die meisten taten ihm nichts. Also auch nichts Gutes. Sein Tod war grausam, so grausam und ekelhaft, dass sich auch jene entsetzten, die es nicht berührt hatte, dass schon sein ganzes Leben grausam gewesen war. Das heißt, sie beklagten ihn nicht – sie empörten sich nur über jene, die ihn getötet hatten, und über die Art, wie das geschehen war, vor allem die Art. Man redete nicht mehr davon.
Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es, von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen.“

Eine Fabel fürs Theater über ein Europa von gestern und heute.

PREMIERE FR 24. Juni 2016

Vorstellungen DI 30. Mai 2017 & MI 31. Mai 2017

im Pepper Theater Neuperlach

BEGINN 20:00 UHR | Einlass 19:30 UHR

Eintritt 12/6 Euro

Mitwirkende: Andri: Danijel Szeredy | Barblin: Rebecca Thoß
Andorraner: Rouven Blessing | Lois Schofield | Lukas Illig

Regie: Marion Weber

Regieassistenz/Bühne: Sophia Bock

Dramaturgische Unterstützung: Ria Sommer

Eine Produktion des Haus der kleinen Künste e.V. 2016

Reservierungen: Tel. 089/63891843 oder veranstaltungen[a]kulturbunt-neuperlach.de

 

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